Die Fenster der Walserstube des Alten Schnetzerhauses Lech und Omeshorn vom Karhorn aus gesehen

Die Streusiedlung Lech am Arlberg

Von 1790 bis 1857
Um ca. 1790 wurde das Alte Schnetzerhaus an der heutigen Stelle erbaut. Das genaue Datum ist nicht mehr bekannt, aber eines ist sicher: Es war das 58. Haus, das in Lech erbaut wurde. Deshalb trägt das Haus auch heute noch die Hausnummer 58.
Zu dieser Zeit haben sich in Lech sogenannte Hausnamen entwickelt. Da das Alte Schnetzerhaus damals sehr neu war, bürgerte sich der Name „Das neue Haus bei der unteren Kapelle“ oder einfach nur „Neues Haus“ ein. Der Flurnamen für das Stück Land, auf dem das Haus steht, ist in älteren Karten ebenso als „Neues Haus“ bezeichnet.


Im Laufe der Zeit wurde das Haus dann erweitert und umgebaut. Einem der Besitzer waren die üblichen drei sehr kleinen Fenster auf jeder Seite der Stube zu klein und er baute etwas größere Fenster ein, dafür nur noch zwei auf jeder Seite der Stube. Gleichzeitig wurden die Stockwerke auch etwas höher gemacht. Und das ist gut so, denn die jungen Menschen, die jetzt im Haus ein- und ausgehen, müssten sonst ständig den Kopf einziehen.
Interessant ist vielleicht, dass irgendwo auf diesem Grundstück „Neues Haus“ – wo genau, das weiß man heute nicht mehr – früher die „Rud-Hütte“ stand. Diese wurde dann im Tal abgebaut und als Alphütte mitten am Schlegelkopf wieder aufgebaut. Im Jahr 2002 wurde sie abermals abgebaut und wird ab dem Winter 2003 als Schihütte am Schlegelkopf benutzt.
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